Student_innen des Conservatorio di Milano – Museo del Novecento, Mailand, 31. Januar 2017


Beim Besuch des Museo del Novecento in Mailand stolperte ich unverhofft in ein weiteres kleines Konzert.

Das Stück von Arthur Honegger für Flöte und Klavier zum Auftakt war exquisit, ich will mich bald einmal nach Aufnahmen von Honeggers Kammermusik umsehen, allein deswegen, weil mir diese Romanze so gut gefiel. Danach folgten leider weniger überzeugende Darbietungen, die Klavierstücke von Francis Poulenc wirkten etwas planlos, die Mélodies von Honegger waren in Ordnung aber doch nicht vollends überzeugend (aber eine gute Stimme war allerdings vorhanden, es lag eher an der Interpretation), die Chansons von Darius Milhaud dann mit einer völlig in Leere laufenden Pseudo-Virtuosität dargeboten (und man fragte sich bei allem Respekt, ob die Musikerinnen wussten, worüber sie sangen). Zum Glück wurde das am Ende durch die ganz ordentliche „Scaramouche“ wieder etwas aufgefangen. Gelohnt hat sich das aber alleweil, allein um das Flötenstück Honeggers kennenzulernen. 

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